Immobilien als Inflationsschutz – Wieviel Schutz kann eine Immobilie in der Inflation bieten?

Immobilien als Inflationsschutz – Wieviel Schutz kann eine Immobilie in der Inflation bieten?

von | Aug 29, 2022 | Blog-Post

In der Volkswirtschaft steht seit Wochen dieses Thema im Fokus: Die Inflationsrate ist so hoch wie schon seit Jahren nicht mehr und Produkte sowie Dienstleistungen in Deutschland werden teurer. Aktuell liegt die Inflationsrate laut dem statistischen Bundesamt bei 7,5%. (vgl. Statistisches Bundesamt, 2022, stand 07/2022) Welche Auswirkungen hat diese rasante Entwicklung auf Immobilien?

Die aktuelle Entwicklung der Inflation und der Einfluss auf den Immobilienmarkt

Durch den Wertverlust des Geldes bei einer Inflation gewinnen Sachwertanlagen, wie zum Beispiel Immobilien, an Wert was zu Preissteigerungen führt. Es wird also von einem Ausgleich der Geldentwertung gesprochen durch die im Preis steigenden Immobilien, denn diese zählen wie Öl und Gold zu knappen Gütern. Wenn eine Immobilie finanziert wurde, kann sich die Inflation sehr positiv darauf auswirken. Da der Nennwert der Schulden gleichbleibt und der tatsächliche Wert der Schulden sinkt, steigt parallel der Wert der Immobilie! (vgl. Exporo,2022)

Die Höhe des Inflationsschutzes einer Immobilie unterscheidet sich immer darin, wie die Immobilie genutzt wird. Es kann somit zwischen einer selbstgenutzten, nicht selbstgenutzten und renovierungsbedürftigen Immobilie unterschieden werden. Folgend wird beschrieben, wie hoch der Inflationsschutz bei den verschiedenen Nutzungsarten ist.

Nicht selbstgenutzte Immobilien als Inflationsschutz?

Zwischen nicht selbstgenutzte und selbstgenutzte Immobilien als Inflationsschutz gibt es einen Unterschied: Die Immobilienwert steigt zwar, jedoch aber auch die zu tragenden Kosten. Bei vermieteten Immobilien sind die Summen oft höher als bei selbstgenutzten Immobilien. Während der Wert der Immobilie steigt, sinkt der Wert des Geldes, den der Vermieter als Gewinn auf den Miet- und Betriebskostenzahlungen des Mieters erlangt. Als Ausgleich dafür kann nur eine Erhöhung der Miet-, Neben- und Betriebskosten erfolgen, dies ist aber nicht an allen Standorten möglich. Zudem besteht das Risiko für der Vermieter, den Mieter durch eine Erhöhung des Mietpreises zu verlieren. (vgl. Exporo, 2022)

Renovierungsbedürftige Immobilien als Inflationsschutz?

In der Regel eignen sich neue Immobilien besser zum Schutz vor Inflation als renovierungsbedürftige Objekte. Zum einen sind renovierungsbedürftige Immobilien mit hohen Kosten verbunden und sind somit auch nicht ohne Einschränkungen inflationssicher, zum anderen kann es in diesem Zusammenhang auch regionale Unterschiede geben.   

Selbstgenutzte Immobilien als Inflationsschutz?

Besonders selbstgenutzte Immobilien scheinen als Sicherheit vor den Konsequenzen der Inflation zu dienen. Neben der Geldentwertung erhöht sich der Wert der Immobilie im verstärkten Maße. Dies macht eigengenutzte Immobilien zur perfekten Wahl, wenn es um einen idealen Inflationsschutz geht. Sachwerte stehen über dem Geldwert und können demnach selbstgenutzten Immobilien einen Inflationsschutz ermöglichen. (vgl. Exporo, 2022)

Ist eine Investition in Immobilien jetzt sinnvoll?

Ja! Viele Käufer suchen nach einer Immobilie als Inflationsschutz, was für Eigentümer bedeutet, dass es seriöse Kaufinteressenten gibt.

Auch durch die höchstwahrscheinlich steigenden Miet- und Kaufpreise ist eine Investition in Immobilien sinnvoll. Gerade selbstgenutzte Immobilien stellen einen sehr guten Inflationsschutz dar (vgl. Propvest, 2022).

Besonders in dieser Zeit der Inflation sollte ein Immobilienverkauf reibungslos verlaufen. Hierbei stehen wir Ihnen als vertrauenswürdiger Partner zur Seite und übernehmen alle Schritte, die zu einem exzellenten Immobilienverkauf führen. Lassen Sie sich nun kostenlos von uns beraten und erfahren Sie, wie viel Ihre Immobilie wert ist. Lassen Sie uns gemeinsam den Verkauf Ihrer wertvollen Immobilie meistern!

 

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